Rasseportrait
Ein echter Sohn Afrikas
Im Jahr 1922 verammelte sich eine Gruppe enthusiastischer Hundefreunde, um die Züchtung einer neuen Hunderasse aus den bis dahin bekannten eingeborenen Hunderassen zu diskutieren - all diese Hunde trugen auf dem Rücken einen Ridge. Man beschloss, dass der "Sohn Afrikas" rot bis weizenfarben sein sollte, desweiteren beweglich, stolz und stark: eben der kraftvolle Hund, wie man ihn heute kennt.
In den darauffolgenden Jahren, als sich Unruhen über den ganzen Kontinent ausbreiteten, entstand bei den Farmern in den betroffenen Gebieten schnell ein enormer Bedarf an Wächtern. Aufgrund ihrer natürlichen Veranlagung sind Ridgebacks die idealen Schutzhunde: Sie verfügen über ein aufgewecktes Wesen und energenug Energie, bedrohliche Situationen, falls nötig, zu bereinigen. Sie haben den Ruf, ruhig und besonnen zu sein, nur selten einen nicht notwendigen Kampf zu beginnen und nur wenig oder gar keine Ausbildung zum Schutzhund zu benötigen: ein Hund, der die schützenden Eigenschaften eines Wachhundes mit dem sanften Gemüt eines kinderlieben Familienhundes verbindet.
Ein Ridgeback ist der richtige Hund für Menschen, die sein breites Spektrum an Fähigkeiten ebenso zu schätzen wissen wie seine unbedingte Loyalität - eine Eigenschaft, über die nur ein tief in der wilden, ungezähmten Natur verwurzeltes Tier verfügt.

